Tobias Buckel: Raumaufstellung

23. Juni bis 7. August 2016

 

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Pool, 2016
 


 

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Mit „Raumaufstellung“ zeigt die Galerie Sturm eine Einzelausstellung von Tobias Buckel.

Spannung erzeugt Tobias Buckel in seinen Gemälden durch gegenständliche Verweise innerhalb abstrakter Bildkompositionen. Wenn der Künstler Farbflächen und formale Setzungen auf der Leinwand zueinander in Beziehung bringt, scheinen sich immer wieder Bezüge zur Alltagswelt aufzutun.

Tobias Buckel macht so deutlich, dass ein abstraktes Bild manchmal nur einen Finger breit von einer gegenständlichen Darstellung entfernt ist. Ein gegenständliches Bild etwa setzt sich aus einer Kombination von Flächen mit einer spezifischen Farbauswahl zusammen, rein abstrakte Bilder hingegen rufen oftmals Figuren oder Gegenstände in der Assoziation des Betrachters auf.
In den Gemälden, die Tobias Buckel in der Ausstellung „Raumaufstellung“ zeigt, dominieren horizontale und vertikale Linien. Diese Formensprache – vom Künstler sorgfältig gewählt – hat zur Folge, dass die Bilder auf den ersten Blick sehr flächig erscheinen. Allerdings wird dies immer wieder durchbrochen, wenn Perspektiven angedeutet werden oder nebeneinanderliegende Farbflächen räumliche Tiefe evozieren. Genaues Hinschauen eröffnet zudem, dass die Leinwände an manchen Stellen mehrfach bearbeitet wurden, dort also eine ganze Reihe an Farbschichten übereinander liegen.
Tobias Buckel verfolgt in den einzelnen Arbeiten der Ausstellung unterschiedliche Schwerpunktsetzungen, dennoch gelingt es ihm, Bezüge und Querverweise zwischen den Gemälden herzustellen.

Vor seinem Malerei-Studium bei Thomas Hartmann an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und seinem Abschluss am Chelsea College in London 2011 hatte Tobias Buckel bereits einen Diplomstudiengang in Kommunikationsdesign absolviert. Während Design insbesondere durch Funktionalität und auf den Konsumenten ausgerichtete Zeichenhaftigkeit bestimmt ist, setzen die Gemälde Buckels genau auf der gegenüberliegenden Seite an: Er befragt die Malerei nach ihrer Wesenhaftigkeit, nicht nach ihrem Verhältnis zu anderen Kunst-gattungen wie der Photographie oder der Skulptur. Seine Arena ist die Leinwand, die Beziehung der Farben, Formen und Flächen in Hinblick auf das Medium der Malerei an sich steht im Zentrum seiner Arbeitsweise.

Jürgen Dehm

 

Donnerstag 18 bis 20 Uhr und Sonntag 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung: 0049 176 780 916 35

 

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